Der Bahnhof Biberbrugg nimmt als Knotenpunkt im Betriebsablauf der SOB eine wichtige Rolle ein: er verbindet die drei Äste nach Samstagern, Einsiedeln und Arth-Goldau miteinander. Biberbrugg ist heute eines von zwei Fernsteuerzentren der SOB: von hier aus wird der Südteil des Netzes ferngesteuert.
Die heutige Sicherungsanlage ist ein Spurplanstellwerk INTEGRA Domino 67, die Bahnübergangs-Anlagen werden mit veralteter TYK-Technik gesteuert.
Das Hauptproblem der Gleisanlage stellen die drei Perrons dar, die nicht schienenfrei zugänglich sind, was einerseits die Sicherheit der Fahrgäste beeinträchtigt, andrerseits die betriebliche Flexibilität einschränkt.
Ziel der Sanierung des Bahnhofs Biberbrugg ist der Ersatz überalterter Anlagenteile und die Beseitigung dieser Probleme.
Mit dem Umbau der Gleisanlage ist der Neubau der Sicherungsanlage unumgänglich, da der heutige Relaisraum in einem Gebäude zwischen Gleis 3 und 4 steht; ebenso ist eine neue Fernübertragung zur neuen Betriebsleitzentrale nötig.
Das neue Stellwerk wird 24 Vor- und Haupt-signale, 26 Zwergsignale, 10 Weichen, 36 Gleisfreimeldeabschnitte und 3 Bahnübergänge steuern.
Momentan läuft die Submissions- und die Plangenehmigungsphase; der Stellwerktyp ist noch nicht entschieden.
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