Im Zusammenhang mit der Einführung der neuen Schweizerischen Fahrdienstvorschriften (FDV) sind Anpassungen an den Sicherungsanlagen notwendig. Auf dem ganzen Netz der RhB werden Signale mit Zugsicherungen (Typ Siemens ZSI 90) ergänzt.
Die jetzige Etappe 3.1 umfasst den Nachbau von 34 Gleismagneten in der Aussenanlage (AA) und die Anpassung der Innenanlage (IA) der jeweiligen Stellwerke.
Auf Bahnhöfen werden die Ein- und Ausfahrsignale sowie deren Vorsignale ausgerüstet, bei Blockstellen die Blocksignale und Vorsignale, und bei Bahnübergangsanlagen die Deckungsvorsignale.
Die Zugsicherung wertet den Fahrbegriff des jeweiligen Signals aus und übermittelt mittels Permanent- und Elektromagnet die Begriffe "Halt", "Warnung" oder "Fahrt" an die Lokomotive. Eine "Warnung" muss der Lokomotivführer quittieren, ein "Halt" führt zur sofortigen Schnellbremsung des Zuges.
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