RhB, Landquart: Bahnhofsumbau

Mitte: bestehendes Gleis 6, links: Gleis 5 und neue Weiche 38 (am 1.6.2004) Mitte: bestehendes Gleis 6, links: Gleis 5 und neue Weiche 38 (am 1.6.2004)

neue Ausfahrsignale Seite Igis-Chur neue Ausfahrsignale Seite Igis-Chur

reger Betrieb in Landquart, Seite Igis reger Betrieb in Landquart, Seite Igis

hoher Verdrahtungsaufwand für Umschaltvorrichtungen (orange) hoher Verdrahtungsaufwand für Umschalt-vorrichtungen (orange)

Prüftableau (Simulation der Gleisbelegung) Prüftableau (Simulation der Gleisbelegung)

Das Projekt:  

Mit der Eröffnung der Vereinalinie hat die Bedeutung des Bahnhofs Landquart sprunghaft zugenommen. Die betrieblichen Möglichkeiten genügen nicht mehr, da für lange Züge keine optimale Kreuzungsmöglichkeit existiert und nur eine lange Perronkante zur Verfügung steht. Gleis 5 ist ein endendes Gleis Seite Davos, und Gleis 8 eignet sich nur für Kurzzüge bis 80 m.

Mit dem Ziel, diesen Engpass zu beseitigen, baut die Rhätische Bahn die Gleisanlage des Bahnhofs Landquart so um, dass Ein- und Ausfahrten auf bzw. ab Gleis 5 auch auf der Seite Igis (-Chur) möglich sind.

Die Sicherungsanlage erfährt dabei tief greifende Änderungen, da mit der neuen Gleis- und Signalanlage fast alle Fahrstrassen betroffen sind. Die Gesamtkosten des Umbaus betragen rund 1.6 Mio. Franken, wobei die Sicherungsanlage mehr als die Hälfte ausmacht.

Ziele des Projektes:

  • Erhöhung der Kapazität
  • Kreuzungsmöglichkeit für lange Züge
  • 2 lange Perrons für Durchfahrten
  • betriebliche Flexibilität

Aussenanlage:

  • 12 neue Hauptsignale
  • wegfallende Hauptsignale
  • 6 neue Zwergsignale
  • 3 neue Weichen

Innenanlage Domino 67:

  • Steuerung der neuen Elemente
  • alle Fahrstrassen Seite Igis (Chur)
Projektdauer:   2003 - 2004

Inbetriebnahme:   in 3 Etappen, bis 12. Juli 2004

unsere Arbeiten:   im Auftrag der RhB als Gesamtprojektleiter erledigten wir folgende Arbeiten:
  • Planungsarbeiten Ausführungsprojekt
  • Projektierung und Ausführung sämtlicher Bauphasen und Provisorien
  • Materialbeschaffung
  • Montage der Innen- u. Aussenanlage
  • Werkprüfung und Inbetriebnahme
  • Bauleitung Sicherungsanlage
Besonderheiten:   Der Umbau während des Betriebs erfordert mehrere Etappen und bedingt umfangreiche Umschaltarbeiten. Eigens für die Prüfung erstellten wir ein grosses Prüftableau. Alle Montage- und Prüfarbeiten erledigten wir in eigener Regie.

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zuletzt aktualisiert am Dienstag, 04.10.2005 13:00