Mit der Eröffnung der Vereinalinie hat die Bedeutung des Bahnhofs Landquart sprunghaft zugenommen. Die betrieblichen Möglichkeiten genügen nicht mehr, da für lange Züge keine optimale Kreuzungsmöglichkeit existiert und nur eine lange Perronkante zur Verfügung steht. Gleis 5 ist ein endendes Gleis Seite Davos, und Gleis 8 eignet sich nur für Kurzzüge bis 80 m.
Mit dem Ziel, diesen Engpass zu beseitigen, baut die Rhätische Bahn die Gleisanlage des Bahnhofs Landquart so um, dass Ein- und Ausfahrten auf bzw. ab Gleis 5 auch auf der Seite Igis (-Chur) möglich sind.
Die Sicherungsanlage erfährt dabei tief greifende Änderungen, da mit der neuen Gleis- und Signalanlage fast alle Fahrstrassen betroffen sind. Die Gesamtkosten des Umbaus betragen rund 1.6 Mio. Franken, wobei die Sicherungsanlage mehr als die Hälfte ausmacht.
Ziele des Projektes:
- Erhöhung der Kapazität
- Kreuzungsmöglichkeit für lange Züge
- 2 lange Perrons für Durchfahrten
- betriebliche Flexibilität
Aussenanlage:
- 12 neue Hauptsignale
- wegfallende Hauptsignale
- 6 neue Zwergsignale
- 3 neue Weichen
Innenanlage Domino 67:
- Steuerung der neuen Elemente
- alle Fahrstrassen Seite Igis (Chur)
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